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Mariola Maria Bogacki geb. Obstój
Geboren in Laurahütte / Polen
Mariola Bogacki speist ihre Bildwelten vor allem aus der breiten Palette des Symbolismus.
Neben Motiven der antiken Mythologie und biblischer Allegorien finden
wir gemalte Traumbilder, die sich unserer rationalen
Aufschlüsselung verweigern und zur Phantasie, Vision und
Meditation anregen.
Bei aller thematischen Vielfalt kristallisiert sich ein Schwerpunkt deutlich heraus;
-die Hinterfragung der Rolle des Weiblichen in den verschiedenen
Facetten der mythologischen Einbindung und der realen Lebenswirklichkeit.
Wenn auch die Darstellung schöner Frauen auf den ersten Blick bildbestimmend sein mag, so geht es Mariola Bogacki nicht um
die Porträtierung weiblicher Schönheiten mit all ihren charakteristischen Verschiedenheiten, sondern
um die bildliche Umsetzung eines aus Sicht der Künstlerin sublimierten Extraktes eines modernen Frauentyps.
In Verbindung mit symbolträchtigen Accessoires werden idealisierte Frauengestalten in kühl und anonym wirkende Räume integriert,
so dass eine irreal und traumhaft verrätselt wirkende Bildwelt entsteht.
Mariola Bogacki malt mit Harzölfarben unter Verwendung altmeisterlicher Lasurtechniken.
Durch ihren eigenen hohen Anspruch an technischer Perfektion erzielt sie eine Detailgenauigkeit, die der fotorealistischen Malerei
sehr nahe kommt. Doch im Gegensatz zum Fotorealismus, der die Darstellung des unmittelbar Realen und Sichtbaren im Blick hat,
geht es dieser Künstlerin um die Visualisierung von Ideen, Auffassungen und komplexen Zusammenhängen.
Der Rückgriff auf Elemente einer Symbolsprache steigert dabei die narrative Dichte. Jedes Detail ist genau geplant und sorgfältig in
die Gesamtkomposition des Bildes eingebunden. Insofern haben wir es mit einer Malerei zu tun, in der Spontanität, Zufall
und Schnelligkeit wenig Platz haben.
Da Symbole häufig mehrdeutig und Allegorien in der Regel vielschichtig sind, gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit den
Werken dieser Künstlerin zu kommunizieren. So kann sich der Betrachter z.B. vor dem Hintergrund der Kenntnis der spezifischen
Symbolsprache der Künstlerin analysierend und interpretierend dem Bildinhalt nähern; er kann aber auch unter Ausklammerung
vertrauter Realitätsbeziehungen in die Bildvisionen Mariola Bogackis eintauchen und sich meditierend treiben lassen.
Dr. Dr. Wolfgang Griese
Gegenwärtig lebt und arbeitet sie in Lilienthal und Worpswede / Niedersachsen.
Seit 2005 - Freiberuflich als Malerin tätig.
Seit 2010 - offenes Atelier in Worpswede.
Mitgliedschaft:
- Mitglied im BBK für Niedersachsen e.V.Bezirksgruppe Osterholz in Worpswede.
Preise:
2006 - 1 Preis beim IV Internationalen Wettbewerb SEETAL 2006 in der Schweiz.
2006 - 1 Preis beim "Art Award 2006" in Leipzig.
2005 - 1 Preis beim "Kulturpreis der Volksbank eG 2005" in Osterholz-Scharmbeck.
Publikationen:
Das Kunstmagazin -Italien- "FORVM Artis"
Januar 2007
Das Kunstmagazin -Schweiz- "FUTURO"
Dezember 2006
Impressum
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